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Allgemein
von Thomas Jäkel:
BERLIN – Am Donnerstag Abend entschied sich im restlos ausverkauften Bühnenrausch das Impro Wildcard Turnier. Angetreten waren die Verstörten Wunschkinder (zwei siegreiche Matches) gegen Notausgang (ein Sieg und ein Unentschieden).
Nach über zwei Stunden ging ein fairer, unterhaltsamer aber auch aufregender Wettstreit zweier Mannschaften zuende, die trotz des verlockenden Preises viel Freude am miteinander Improvisien hatten. Die zwei Wunschkinder Alex und Dominik spielten in ihrer offenen und ungestümen Art auf, von der sich aber Emilia und Georg von Notausgang nicht einschüchtern ließen. Am Ende lagen die Wunschkinder aber mit 13 zu 11 knapp vorne und konnten ihren Sieg kaum glauben.
Als Moderator des Abends hatte ich auch einen Einblick in die Kabine und die Stimmung, die dort vor der Show, in der Pause und nach der Zugabe herrschte. Sie war zu jeder Zeit mehr als sportlich fair, sie war freundschaftlich und es war mein größtes Geschenk des Abends, als die “Verlierer” den “Siegern” gleich um den Hals fielen um ihnen zum Sieg zu gratulierten.
Bei all der Organisation und Vorbereitung war meine größte Sorge immer, dass der spielerische Wettstreit ernste Konkurenz hervorbringen könnte. Besonders im Finale, wenn der Sieg zum Greifen nah scheint. Doch dem war nicht so und damit war für mich das Finale ein Sieg – deshalb möchte ich an dieser Stelle den vier Spielern des Abens danken, auch wenn ich kurz davor stand Punkte abzuziehen.
Doch Dank gebührt noch mehreren Leuten:
Los geht es bei den Moderatoren, die sich auf das Wagnis Wildcard Turnier einließen: Danke an Dominik Schäfer, Stephan Ziron, Ilona Lentz und Jörg Zander.
Ich möchte auch den Gruppen danken und hier besonders deren Terminkoordinatoren, die während der Organisation viel Geduld bewiesen und spontan zu Veränderungen und Zugeständnissen bereit waren. Denn 11 Mannschaften terminlich so schnell unter einen Hut zu bringen, geht vielleicht nur mit Improgruppen, die spontan Ja! sagen können.
Mein Dank gilt aber natürlich auch den Veranstaltungsorten wie dem Amphitheater im Monbejou Park, dem Grünen Salon, dem Zimmer 16 in Pankow, dem Theater Verlängertes Wohnzimmer, dem Laika Neukölln, der Brotfabrik und dem BühnenRausch. In allen Veranstaltungsaorten waren, so weit ich weiß, die Gäste willkommen und z.B. auch unsere Werbung. Vom BühnenRausch möchte ich Karin hier namentlich danken, denn sie hat nicht nur Termine ermöglicht sondern auch gute Ideen und Hinweise zum Ablauf und Organisation gegeben und war von Anfang an von der Idee begeistert.
Mein Dank gilt auch Marco Rosenwasser, der die Projektkoordiantion zum Theatersport Cup inne hat und am Donnerstag den Siegern persönlich die Wildcard übergab. Er konnte auch für alle Wildcard-Mannschaften vier Freikarten für die Theatersport Cup Eröffnung im Admiralspalast organiseren – Danke!
Und nicht vergessen möchte ich Marco Brüders, ohne den im Hintergrund so manches nicht möglich gewesen wäre!
So, nun aber genug gedankt.
Was hat es gebracht
In den letzten Tagen konnte ich zurückblicken und ein kleines Resümee ziehen. Was hat das Impro Wildcard Turnier nun gebracht?
1. Geb es eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von theatersportlichen Wettkämpfen, in denen es nicht nur um die Unterhaltung der Zuschauer ging. Meine Hoffnung ist, dass sich daraus vielleicht bessere Abstimmungsmethoden ergeben und erkannt wird, dass wir eine/n “Kunst/Sport” betreiben, der Zuschauer braucht. Es wird sich nicht real messen lassen und daher sollten wir entspannter mit solchen Veranstaltungen umgehen.
2. Sicher hat das Turnier auch etwas Furcht mitgebracht: Das schnelle Improtheater mit seinen Games rückte in der letzten Zeit sehr in den Mittelpunkt, ganz besonders hier bei uns auf Impro-News. Das ist richtig, aber es braucht keiner zu befürchten, dass wir nicht auch weiterhin an allen Formen interessiert sind. Vielleicht schafft es gar die ein oder andere Gruppe, ihre besonderen Formate in die Matche zu schmuggeln. Das würde mich freuen.
3. Meinem Gefühl nach sind die Berliner Gruppen mit dem Turnier etwas mehr zusammengerückt. Es spielten Gruppen miteinander, die vielleicht nie auf den Gedanken gekommen wären, solch ein Experiment zu wagen. Das fand ich großartig und ich denke, dass auch die Fans davon profitieren. Den Gruppen die nicht mitspielen wollten oder konnten möchte ich aber sagen, dass wir an allen interessiert sind und Impro-News weiterhin jedem offen steht.
4. Wir haben gezeigt, dass es eine riesige Menge improvisiertes Theater in Berlin gibt und ich hoffe sehr, dass dies nur ein weiterer Schritt dazu war, mehr gemeinsam zu versuchen.
5. Ich wurde inspiriert und ich denke auch andere. Zum Beispiel durch solche Herausforderungen wie:
Die beste Szene mit der schönsten Berührung.
Die beste Szene mit einem Cliffhänger.
Die beste Szene die mit einem Kuß endet.
Die beste Szene mit der schönsten Trennung.
Die beste Szene mit einer großen Überraschung im Leben eines/r Beamten/in
Auf der Bühne
von Sonja Dif:
BERLIN - Ein lauschiger Abend, es ist ein Hauch von Sommer zu erahnen. Langsam füllt sich das LAIKA in der Emser Straße in Neukölln. Hier und da ein freudiges Hallo, die Impro-Szene versammelt sich zum Punktspiel. Kurz vor Acht strömen alle auf ihre Plätze. Ich bewundere das Lichttableau des Technikers, hier kommt heute Musik raus. Ich bin fasziniert. Ziemlich pünktlich betritt Thomas Jäkel, der Moderator des Abends, die Bühne und wird von einem gut gelaunten Publikum begrüßt.
Er erklärt die Regeln: Maximale Punktzahl sind 24. In Summe natürlich. Jede Mannschaft hat die Möglichkeit in 6 Spielen 18 Punkte zu holen. Bei Gewinn einer Szene gibt es drei Punkte, bei Verlust einen Punkt und beim Unentschieden zwei Punkte. Zusammenfassen heißt das, wir bewegen uns in der Range von 18:6 und 6:18, in jedem Fall jedoch 24 Gesamtpunkte. Nachdem der Moderator noch erklärte, dass es für Beleidigung, Missachtung des Moderators, mutwillige Störung der Mannschaften sowie erkennbar geprobten Spiels Punktabzüge gibt, wurde das Spiel eröffnet.
Unter großen Jubel betraten die Mannschaften die Bühne. Die Unverhofften spielten in der Besetzung Ilona Lentz und Martin Wilke, die Verstörten Wunschkinder schickten Sascha Spremberg und Dominik Wirth auf die Bühne.
Gut gelaunt ins Match
Nach Ablegen des feierlichen Schwurs ging es in die Aufwärmrunde. Wir sahen einen gut aufgelegten Toaster, bei dem beide Mannschaften die Chance nutzten zu spielen, so dass der Toaster in einem Massentoastbrot landete.
Dann ging es in die erste Herausforderung: Die Verstörten Wunschkinder (VWK) forderten die Gastgeber zur besten Szene – Kategorie Fantasy heraus. Die VWK legten auch fulminant los zur Vorgabe „magischer Würfel“. Wir sahen eine Zweier-Synchro als Ritter/Knappe-Szene gespielt. Mit viel körperlichem Einsatz spielten die VWK die Synchro auch geich für die unterstützenden Spieler der Unverhofften mit. Technisch hervorragend gespielt, machte diese Szene viel Laune und war ein guter Opener.
Die Unverhofften antworteten mit einer gereimten Szene in der Mariella Hase aus Pforzheim im Park auf ihren Lover trifft. Schöne Reime mit abwechselnden Dialogen wurden mit Jubel belohnt. Da hätte es der Entschuldigung, dass es sich vielleicht nicht reimen muss, nicht bedurft. Und eine persönliche Anmerkung der Reporterin, niemand sollte sich auf der Bühne im Vorfeld für etwas entschuldigen, einfach machen und gut…
Die Abstimmung zeigt hier dann auch ein ausgeglichenes Bild, 2:2 stand es nach der ersten Herausforderung.
Den Fokus wieder freigeben
In der Herausforderung II waren es dann die Unverhofften als Gastgeber, die zur besten kitschigsten Szene forderten. Die Gastgeber erhielten als Vorgabe „Horror auf der Alm“. Mit zwei wunderschön angelegten Charakteren entwickelte sich eine Liebesszene in ein düsteres Szenario, toll supported von den VWK mit Geräuschen. Das Publikum johlte. Die Szene endete in einer wilde Knutscherei, wobei offen blieb, ob das Liebespaar nun wirklich dem Ende entgegen sehen muss.
Diese Szene wurde grandios unterstützt von den VWK. Für meinen Geschmack darf der Unterstützer allerdings nicht vergessen, wem die Szene gehört und sollte den Fokus wieder freigeben. Hier taten VWK einen Tick zuviel.
Die VWK antworteten mit einer Soufleusen-Szene und holten sich zwei Publikumsakteure auf die Bühne. Es ging um ein Klärwerk, in dem Dominik als Klärwerk-Putzer das Setting setzte. Sehr schön gespielt, denn er brauchte nicht ein Wort dafür. Nach Ablegen der anfänglichen Scheu der Publikumsspieler, sahen wir ein gut gelauntes Spiel welches in Wirrungen und Irrungen endete.
Bei der Abstimmung zeigt sich dann, dass die VWK ihren Fanblock etwas stärker mobilisieren konnten, denn sie gewannen dieses ausgeglichenes Duell und gingen mit 5:2 in Führung. Der Moderator hätte hier ruhig beherzt einen Punkt abziehen können, für die „Regelverletzung – Grobes Stören der Mannschaften“, denn der Fokusklau in der Horrorszene wäre nicht notwendig gewesen.
Im gemeinsamen Spiel sahen wir das Beziehungsquadrat: Die Vorgaben lauteten: Neid, Riechsalz, 12 Uhr mittags und Jens. Wir sahen ein buntes Potpourrie mit schönen Figuren und temporeichen Spiel. Es wurde geboxt, mein Haus, Auto, Garten beneidet, Namensfindung einer Schwangeren beleuchtet und duelliert. Hier sahen wir in einem sehr schönen Charakterspiel Martin und Dominik. Dominik konnte sich nicht entscheiden zu schießen, während Martin den lässigen Provozierer gab und dann einfach kurzen Prozess machte, nachdem Dominik zu lange zögerte. Ein schneller schmerzloser Impro-Tod ist doch immer wieder schön zu sehen auf der Bühne.
Auf in diesem ausgeglichenen Duell lagen die VWK eine Nase vorne und gewannen auch dieses Spiel und bauten ihre Führung auf 8:4 aus. So ging es in Pause.
Nach der Pause
Die VWK forderten Herausforderung III zur „besten Szene im Shakespeare-Stil bzw. einer künstlichen Sprache“. Die VWK wählten als Spiel den Fast Replay und schafften es eine sinnlose Nullszene zu spielen in der eine Depesche an Obama oder dem Dalai Lama geschickt wurde, eine Luftpumpe zum Einsatz kam und die USA lebte.
Die Szene wiederholte sich nun 30 und 15 sec. Dieses Spiel zeigte, dass Absurdes sich super eignet für das Fast-Replay, denn die letzten 15 sec. waren lustig, herrlich abgedreht und schön energetisch. Das Publikum belohnte die Szene mit Lachsalven. Hier ließen die VWK auch eine ihrer Stärken aufblitzen, die eindeutig im Gaming & treffsicheres Pointen setzen liegt.
Die Unverhofften ließen sich diesmal nur eine Vorgabe geben. Sie reisten in die „STEINZEIT“. Herrlich spielten sie in den Bewegungen der Neandertaler mit der künstlichen Sprache und beschäftigten sich eingehend mit der Fortpflanzung. Hier flossen sehr schön Charakter, Körperspiel und Erfüllung der Herausforderung zusammen. Dies belohnte das Publikum mit dem Gewinn des Duells und die UV verkürzten auf 9:7.
Mit einem Unentschieden leben können
Nach dem soviel gesprochen wurde forderten die UV mit Herausforderung IV zur „besten Szene ohne Worte“.
Mit Boulangerie als Vorgabe zeigten die UV hier sehr schön auf, wo ihre Stärken liegen. Figurenentwicklung, die das Herz berührt. Ohne viel Hektik, aber mit Liebe zum Detail. Es entwickelte sich die schönste Liebesszene, die sich in einen Werbespot verwandelte. Wunderbar improvisiert unter Einsatz von Mimik, Körper und langsamen Spiel.
Die VWK gingen im „verwunschenen Gartenhaus“ als Diebe zu Werke und begingen den Bruch ihres Lebens. Energetisch exzellent gespielt mit Einsatz von authentischen Geräuschen, wurden die VWK nun ihrerseits toll supported von den UV, die als Paar in diesem Haus lebten. Es gelang den Spielern das Publikum so einzufangen, dass wir selber in dem Haus waren. Glänzende Unterhaltung und dies belohnte auch das Publikum mit viel Applaus. Bei der anstehenden Entscheidung setzten sich hier, mit ganz knappen Klatschern, die VWK durch. Ich hätte auch mit einem Unentschieden leben können. Somit bauten die VWK ihre Führung auf 12:8 aus.
Gewonnen hat in jedem Fall das Publikum
Das letzte gemeinsame Spiel war „Switch & Change“. Dabei handelte es sich um eine Staatsanwalt/Richter-Szene und einem Boykott-Skandal.
Dr. Oetker muss freigesprochen werden, auch wenn der Hefeteig für Randale sorgte, Maggi das Essen auch nicht besser macht und Bestechung nicht immer zum Ziel führt. Ich habe die letzte Geschichte nicht verstanden. Ist auch nicht so wichtig, denn beide Mannschaften spielten mit soviel Spass & Freude, dass die Unterhaltung und Leichtigkeit einen fröhlichen Abend krönte. Das Publikum konnte sich auch nicht entscheiden und so ging das Spiel unentschieden aus.
Mit 13:11 gewannen die VWK. Beide Mannschaften lieferten sich auf Augenhöhe mit ihren Stärken ein spannendes Duell und dem Publikum einen sehr unterhaltsamen Impro-Abend, in dem die Game- und Gagerprobten VWK die Nase ein wenig vorne hatten. Es hätte auch unentschieden ausgehen können. Aber so ist es eben im Spiel, mal verlieren die Anderen, mal gewinnt man selbst. Gewonnen hat in jedem Fall das Publikum. Vielen Dank, bis zum nächsten Mal.
Auf der Bühne
BERLIN – So, das Impro Wildcard Turnier geht in dieser Woche zu Ende. Wer also noch nicht beim Impro Wildcard Turnier war, der sollte jetzt die Chance ergreifen!
Dienstag: Die Flughunde vs. Die Unverhofften
Das letzte #iwt-Match ist ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die bei Ihren bisherigen Begegnungen beide knapp nur den “zweiten Platz” mit nachhause nehmen konnten. Beide Mannschaften können also entspannt in die Begegnung gehen und damit verspricht es ein spannender und interessanter Impro-Abend zu werden. Vielleicht zeigen die Unverhofften etwas von ihrer Stärke langformatige Geschichten zu erzählen. Der Abend im Theater Verlängertes Wohnzimmer, der Heimstätte der Flughunde, wird Dominik Schäfer moderiert.
Karten für den Abend gibt es unter: info@die-flughunde.de
Theater Verlängertes Wohnzimmer, Frankfurter Allee 91, Friedrichshain, 10247 Berlin
Donnerstag: Notausgang vs. Die Verstörten Wunschkinder – FINALE
Am Donnerstag (22.09.2011) fällt die Entscheidung. Zwei Mannschaften stehen im FINALE des Impro Wildcard Turniers: Die Verstörten Wunschkinder mit zwei Siegen und Notausgang, mit einem Sieg und einem Unentschieden. Aber es kann nur einen geben und so wird an diesem Abend im BühnenRausch auch bis zum bitteren Ende improvisiert. Durch den Abend führt als Unparteiischer Thomas Jäkel.
Karten im BühnenRausch unter 030/44673264 oder wir@buehnenrausch.de
Auf der Bühne
BERLIN – Heute und Samstag geht es noch einmal richtig zur Sache. Zwei spannende Matchbegegnungen zum Impro Wildcard Turnier stehen im BühnenRausch auf dem Programm.
Freitag: Die Verstörten Wunschkinder vs. Schmetterlings
Heute (16.09.2011) Abend steht ein spannendes Match auf dem Programm. Im BühnenRausch begrüßen die die Verstörten Wunschkinder als Gäste die Mannschaft der Schmetterlings. Beide Gruppen sind im BühnenRausch beheimatet und damit kann keine der beiden den Heimvorteil wirklich nutzen. Jedoch werden die Verstörten Wunschkinder viel dafür geben, ihren errungen Sieg gegen die Unverhofften in diesem Match zu einem Vorsprung auszubauen. Als Unparteiischer wird Stephan Ziron den Abend moderieren.
Karten im BühnenRausch unter 030/44673264 oder wir@buehnenrausch.de
Samstag: Notausgang – TURBINE WILLIAM wie die Birne
Auch am Samstag (17.09.2011) wird beim Match zwischen Notausgang und Turbine William wie die Birne für wichtige Punkte improvisiert. Turbine William konnte sich bisher auch mit einem Sieg absetzen und so wird die Begegnung mit der jungen Mannschaft von Notausgang sehr spannend. Die Begegnung wird von Jörg Zander moderiert.
Karten im BühnenRausch unter 030/44673264 oder wir@buehnenrausch.de
Nach diesem Wochenende gibt es nur noch am Dienstag und zum Finale am Donnerstag die Möglichkeit, das Impro Wildcard Fieber zu spüren. Also wer bisher noch nicht bei einem Match war, sollte die Chancen nutzen!
Auf der Bühne
Jetzt beginnt das dicke Wochenende! Das Impro-Wildcard-Turnier wartet in den nächsten Tagen gleich mit vier Begnungen auf. Los geht es am morgigen Donnerstag mit gleich zwei Punktspielen:
Donnerstag: Changeroos vs. Notausgang und Die Unverhofften vs. Die verstörten Wunschkinder
Ab 20 Uhr treffen am Donnerstag (08.09.2011) im Laika in Neukölln die Mannschaften von Die Unverhofften auf die Verstörten Wunschkinder. Das südlichste Match im Turnier verspricht aus verschiedenen Gründen spannend zu werden: Die Unverhofften spielen vorwiegend ihr Superheldenlangformat und treffen mit den Wunschkindern auf Routiniers, was Impro-Matches betrifft. Durch den Abend wird als Unparteiischer Thomas Jäkel führen.
Karten unter: www.laika-neukoelln.de oder kulturkosmonauten [AT] gmail.com
Zur gleichen Zeit, aber in der nördlichsten Spielstätte des Turniers, der Brotfabrik Berlin, begrüßen die Changeroos die Mannschaft von Notausgang. Auch hier verspricht es, ein sehr spannendes Match zu werden, das von Dominik Schäfer moderiert wird.
Karten für die Brotfabrik unter Tel: 030/4714001 oder per Mail info [at] brotfabrik-berlin.de
Wir können leider nicht sagen, welches Match sehenswerter sein wird – aber wir wissen, dass man nur eines verpassen sollte!
Freitag: ImproBerlin vs. Die Flughunde
Am Freitag (09.09.2011) steht schon das nächste Match auf dem Plan: Impro Berlin lädt die Mannschaft von Die Flughunde in den BühnenRausch . Für ImproBerlin ist es das zweite Match im Turnier und nach ihrer sehr unterhaltsamen Leistung im Spiel mit Turbine William werden sie nun sicher alles geben, um ihr Publikum zu begeistern.
Karten im BühnenRausch unter 030/44673264 oder wir@buehnenrausch.de
Sonntag: Foxy Freestyle vs. Im freien Fall
Nach einer kurzen Verschnaufpause vom Impro Wildcard Turnier steht dann am Sonntag die Begegnung von Foxy Freestyle mit Im freien Fall auf dem Plan. Beide Mannschaften hatten unentschieden gegen frei.wild gespielt. Nun wird es sich zeigen, ob dieses Sonntagsspiel einen Gewinner hervor bringt oder das Publikum sich erneut nicht entscheiden kann oder will. Los geht es um 20 Uhr und durch den Abend führt Thomas Jäkel.
Karten im BühnenRausch unter 030/44673264 oder wir@buehnenrausch.de
Auf der Bühne
von Stephan Holzapfel:
BERLIN – “Wir fordern euch zu einer Szene mit der besten Pause heraus!” Diese ambitionierte Vorgabe des frei.wild-Teams illustriert das improvisatorische Niveau dieses Abends: überdurchschnittlich. Ninja Schröder und Roland Fauser von frei.wild sowie Stefanie Winny und Paul Moragiannis von Foxy Freestyle sind bestens aufgelegt und spielen mit großer Präsenz und Energie. Die Schauspieler sind sehr wach und arbeiten geschickt zusammen, zügig aber nicht hektisch werden Situationen definiert und vorangetrieben. “Da war ja einiges vorbereitet”, vermutet eine ältere Dame, die zum ersten Mal Impro sieht – das sollte als Kompliment gewertet werden. Echtes Scheitern ist an diesem Abend nicht zu sehen im gut gefüllten, wenn auch nicht ausverkauftem Grünen Salon. Wenig Zögern, keine Verlegenheitswitzchen.
Komödie – ernsthaft gespielt
Überhaupt – obwohl naturgemäß das Komödiantische dominiert, vermeiden die Akteure billige Albernheiten und spielen die Herausforderungen als freie Szenen. Eine dieser Herausforderungen verlangt, dass “Männer Frauen und Frauen Männer spielen, aber ohne in Klischees zu verfallen.” Eine andere Szene spielt “an einem Ort, den noch kein Mensch betreten hat”.
Zum Highlight des Abends werden für mich jedoch die beiden Szenen “mit der besten Pause”. Frei.wild spielt eine Nachhilfesituation, bei der eine Zwölftklässlerin nicht mehr 3+4 rechnen kann. “Eigentlich bin ich wegen etwas anderem hier”, sagt sie schließlich”, “ja, warum denn”, meint der Lehrer. Laaaaange Pause, bei der beide schweigen, aber natürlich körpersprachlich eine Menge passiert. “Ich liebe Sie!” spricht sie dann, der Lehrer reagiert unbeholfen-abweisend, darauf verlässt die Schülerin wutenbrannt den Raum mit den Worten “Drei plus vier ist sieben!” Ein super Schluss, alles ist damit gesagt, ohne dass es explizit ausgesprochen wird.
Die beiden Foxys kontern mit einem Wildwest-Duell, für die lange Pause vor den Schüssen finden die Spieler spontan ein “Spiel”: der Sheriff zieht sein Armband aus, der Bandit lockert darauf seine Krawatte. Der Sheriff schleudert seinen Gürtel weg, der Bandit tut es ihm nach. Das Publikum jubelt. Dann Schüsse, beide sterben. Bis dahin kein origineller Schluss, doch der Bandit sagt im Sterben: “eigentlich mochte ich dich immer.” Schön, denn durch die kleine Bemerkung wird rückblickend plausibel, dass Sheriff und Bandit immer gemeinsam in dreckiges Gelächter verfielen. Von den Spielern wahrscheinlich rein intuitiv als Imitationsspiel etabliert, bekommt es erst am Ende konkrete Bedeutung für die Story. Zudem bringt der Schlusssatz einen Hauch Tragik in die Geschichte, eine dunkle Marmorierung in die helle Komödie und dadurch eine gewisse Tiefe.
Das Publikum mag die Foxy-Szene lieber. Ja, sie war witziger, vielleicht sogar origineller, aber besser? Nein, nur anders gut. Zudem ließen sich die Foxys nur den Namen des Banditen geben, legten das Western-Genre selber fest und damit faktisch auch die Pause – sie vor die Schüsse des Duells zu legen ist mehr als naheliegend. Hier wurde schon etwas mehr geplant, was ich persönlich nicht schlimm finde. Hauptsache die Szene wird improvisatorisch entwickelt.
Fragwürdige Bewertungen
In den ersten Szenen ist die Bewertung des Publikums eindeutig, später wird sie quasi ununterscheidbar, zu gleichwertig sind die Gruppen, vielleicht sind die frei.wildler schauspielerisch einen Hauch besser, die Foxys dagegen etwas komischer. Bei der Beurteilung der gemeinsamen Szenen bekomme aber nicht nur ich Bauchschmerzen. „Sie haben jetzt die unangenehme Aufgabe…“ beginnt Moderator Dominik. Allerdings! Kooperierten beide Teams eben noch zur Freude des Publikums, soll dieses sich nun zum Richter aufschwingen und die einen Spieler über die anderen erheben. Mag das in anderen Fällen theoretisch möglich sein, ein ungutes Gefühl ist programmiert.
„Befremdlich“ fand die Dame, die zum ersten Mal beim Impro ist, diese Bewertungssituation, sie habe sich dann aber „auf das Spiel eingelassen.“ Wie fand sie es, dass das Publikum zum lautstarken Mitmachen animiert wurde? „Naja, ich komme ja aus Oldenburg, da haben wir eine etwas andere Mentalität.“
Theater oder Sport
Ich muss im Grunde Oldenburger sein, denn auch ich finde nicht, dass der Mensch erst durch Lautstärke zu sich kommt. Obwohl das mit diesen Spielern ohne weiteres möglich gewesen wäre, vertraut der Abend dann doch nicht allein auf die Kraft improvisierten Theaters, sondern versucht die Stimmung durch improübliche Spielereien zu pimpen. Die letzte Geschichte, von den Spielern wieder recht eindrucksvoll gestaltet, wird z.B. als Tempo-Replay wiederholt. Da rennen die vier dann hektisch und ohne Fokus fast wie die Anfänger über die Bühne. Ja, das ist Sport, Theater ist es eher nicht mehr. Ich langweile mich und hoffe, dass auch das momentan noch ekstatisch trampelnde Publikum irgendwann das Interesse an solcher Effekthascherei verlieren wird.
Um aus so einem Replay Theater zu machen, müsste man es wahrscheinlich sehr ruhig und konzentriert spielen, für die Eckpunkte der Geschichte starke Bilder finden und dabei nur noch einzelne Sätze oder Wörter sprechen. Konzentration statt Geschwindigkeit. Kunst statt Sport.
Das Match endet unentschieden. Ich aber gehe mit Gewinn nach Hause.
Auf der Bühne
 Plakat Impro Wildcard Turnier
BERLIN – Nach den ersten beiden spannenden Matches geht das Impro Wildcard Turnier nun in die nächste Runde und verspricht weiterhin Theatersport mit Biss.
Donnerstag: frei.wild vs. Foxy Fresstyle
Am Donnerstag (01.09.2011) um 20 Uhr treten frei.wild gegen Foxy Freestyle im Grünen Salon in den Ring und improviseren um die Gunst des Publikums. Die gastgebenden Spieler und Spielerinnen von frei.wild treffen dabei nicht das erste Mal auf Foxy Freestyle, womit die Begegnung im Vorfeld sehr viel Spielfreude verspricht. Als Unparteiischer wird Dominik Schäfer den Abend moderieren.
Karten für dieses Match gibt es direkt bei frei.wild: Link zur Kontaktseite.
Freitag: Im freien Fall vs. frei.wild
Schon am Freitag (02.09.2011) heißt es für frei.wild ein zweites Mal, auf der Bühne um Punkte improvisieren. Diesmal aber als Gäste vom Im freien Fall, die sie im Zimmer 16 in Pankow willkommen heißen. Das kleine Zimmertheater bietet dabei eine intensive Atmosphäre. Ob die eingespielte Mannschaft von frei.wild oder die ausgeruhte von Im freien Fall dabei das Publikum mehr begeistern kann, wird die spannende Frage sein. Als unparteiischer Moderator wird Thomas Jäkel das Match leiten.
Karten für die Begegnung gibt es per Mail unter zimmer16@gmail.com oder telefonisch unter 030/480 968 00.
Alle Begegnungen und Mannschaften des Impro Wildcard Turniers unter: impro-news.de/iwt.
Auf der Bühne
BERLIN – Die erste Begegnung des Impro Wildcard Turniers fand am gestrigen Freitag im gut besuchten BühnenRausch statt. Kurz nach 20 Uhr eröffnete der Moderator und Schiedsrichter Stephan Ziron die Begegnung. Aufgrund der vielen Beteiligten und dem Umstand, dass es sich um ein Qualifikationsturnier handelt, musste in der Anmoderation eine Menge erklärt werden.
Dann endlich liefen die Mannschaften ein. Die Schmetterlings traten als Gastgeber mit einem Dreierteam auf: Zwei Damen, Karin und Kathrin, und als männliche Verstärkung Maik. Die Changeroos waren zu der Begegnung mit einer reinen Männermannschaft aufgelaufen. Jörg, Niklas und Daniel traten an.
Nachdem beide Mannschaften feierlich den Schwur abgeleistet hatten, gab es eine gemeinsame Aufwärmrunde mit Freeze Tags.
Das Prozedere eines jeden Matches sieht vor, dass sich die Mannschaften gegenseitig offene Herausforderungen stellen. Die Gäste durften beginnen. Die Changeroos forderten zur “Besten Szene in einem kleinen Raum.” Als Herausforderer waren sie verpflichtet vorzulegen und spielten sie eine Orlando Alliteration in einer Telefonzelle. Die Schmetterlings antworten mit einem Expertengespräch zum Thema “Der kleine Raum im Theater” und wurden dafür vom Publikum mit 3 Punkten belohnt.
Die zweite Herausforderung kam von der Heimmannschaft, die zur “Beste Szene mit einem Gefühl aus dem Publikum” aufforderte. Das Gefühl Hass wurde als erstes von einer Zuschauerin gerufen. Die Schmetterlings bezogen das Publikum mit ein und legten gleich mit einer Soufleureszene vor, die von den Changeroos mit dem Balkonspiel beantwortet wurde. Die Gäste verstanden es hier besser die Vorgabe Hass in den Ansprachen der Balkonszene umzusetzen und erhielten dafür die drei Punkte.
Vor der Pause sollten die Mannschaften eine gemeinsame Szene spielen: Der Unparteiische ließ hierfür Namen aus Schillers Kabale und Liebe wählen. Die Spieler sollten nun mit den Namen Ferdinand, Luise und Miller eine Shakespeare-Szene gestalten. Das Publikum zeigte sich unentschieden und so gab es für beide Teams 2 Punkte. Mit diesem Gleichstand ging es in die Kabine.
Die zweite Halbzeit startete mit einem Interview der Mannschaftskapitäne, wobei die Changeroos zugaben, die Schmetterlings länger schon beobachtet zu haben.
Die dritte Herausforderung kam wieder von den Gästen, die zur “Besten Szene mit Gesang” aufforderten. Dazu legten sie eine “Das glaube ich nicht!”-Szene vor, eine Variation vondem Spiel “Das klingt nach einem Lied”. Die Szene spielte in einer kaputten Familiensituation, was im Nachhinein zu einer Verwarnung (Gelbe Karte) durch den Unparteiischen führte. Er hielt die drastische Darstellung der Kinder und Familiensituation für unangemessen, besonders da auch Kinder im Publikum anwesend waren.
Die Schmetterlings antworteten mit “Singen wenn der Musiker spielt.”, konnten sich aber mit dieser Szene nicht gegen die Changeroos durchsetzen, die trotz der Verwarnung 3 Punkte erhielten.
Die nun im Rückstand liegenden Schmetterlings forderten zur “Besten Szene an einem vom Publikum bestimmten Ort” heraus und die Wahl fiel auf den Dschungel. Mit einer ABC-Szene versuchten sie das Publikum zu begeistern, fanden aber bei S beginnden nicht jeden Buchstaben. Die Changeroos antworteten mit einem Fast Replay, wofür sie als Vorgabe nach jemandem fragten, den man nie im Dschungel treffen würde. Aus den letzten Reihen des Publikums kam als Vorschlag “Der Moderator”. Die nun folgende Szene mit Witzen über den Moderator hätte man sich als spielende Mannschaft besser ein zweites Mal überlegt, denn nach der unentschieden ausgefallenen Abstimmun, verwarnte der Schiedsrichter erneut und zog den Changeroos zwei Punkte ab. Diese Entscheidung blieb nicht unumstritten, war jedoch regelkonform, da eine Missachtung des Unparteiischen eine Verwarnung bzw. Punktabzug nach sich ziehen kann.
Nach diesen Szenen schloss die zweite Halbzeit mit einer gemeinsamen Oper unter dem Titel “Der Soßenkoch von Reinickendorf”. Die Volksoper in zwei Akten mit Anleihen bei Brecht wurde vom Publikum ebenfalls unentschieden bewertet, so dass sich die Mannschaften bei einem Endstand von 11 zu 11 unentschieden trennten. Versöhnlich wurde das Publikum mit dem gemeinsamen Abschlusssong “Pass auf, wenn Du über die Straße gehst” aus dem BühnenRausch verabschiedet.
Damit ging ein spannender Abend zu Ende, der gezeigt hat, dass Improvisieren um die Wette uns vor eine besondere Aufgabe stellt, da eine Vergleichbarkeit für das Publikum schwer ist. Die Turnierbegegnungen bedürfen sowohl eines fairen Wettkampfs als auch eines Zusammenspiels von Kollegen – zwei Ansprüche, die sich schwer vereinen lassen. Doch wenn es nicht das Improvisationstheater schafft, dass sowieso Unmögliches will, welche Kunst- oder Sportart sollte es sonst schaffen?
Alle Spielstände unter impro-news.de/iwt.
Auf der Bühne
BERLIN – Beim Impro Wildcard Turnier wird für den Theatersport-Cup Berlin (26.9.-02.10.2011) die Teilnahme einer Berliner Mannschaft ausgespielt. Die elf antretenden Impro-Gruppen würden natürlich alle gern die Wildcard gewinnen, aber wie im echten Leben gilt: Es kann nur einen geben!
Bei der Organisation des Turniers versuchen wir von Impro-News so viel Fairness und Offenheit walten zu lassen, wie es geht. In Anbetracht der Zeit und der Termine der einzelnen Gruppen konnten wir die Matchpaarungen jedoch nicht auslosen. Hier hat also nicht der Zufall, sondern der Terminkalender Schicksal gespielt. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich den Gruppen für ihre Flexibilität gedankt! Alle Matches kann man hier einsehen: Impro-News.de/iwt
Die einzelnen Matches werden von verschiedenen Moderatoren geleitet. Um hier eine Vergleichbarkeit zu sichern, gibt es einen festen Ablauf und einen offiziellen Moderationsleitfaden. Die Moderatoren sind verpflichtet sich an diesen zu halten und die Begegnungen nach der darin festgelegten Prozedur ablaufen zu lassen. Wer den Leitfaden einsehen möchte, kann dies hier tun: Link zum Moderationsleitfaden
Wir freuen uns sehr auf das Turnier, besonders, weil es zu sehr spannenden Begegnungen kommt. Und wenn sich alle Spieler und Spielerinnen an den zu leistenden Schwur halten, dann werden wir nicht nur ein spannendes, sondern auch unterhaltsames Turnier erleben:
Wir schwören feierlich heute Abend, ungeprobt und frei zu improvisieren, im fairen Wettstreit uns zu messen und darüber nie die Unterhaltung des verehrten und zahlenden Publikums zu vergessen.
Die Mannschaften im Überblick
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Auf der Bühne
 Plakat Impro Wildcard Turnier
BERLIN – Es ist soweit: Das Impro Wildcard Turnier zum Theatersport Cup Berlin startet morgen! Hier die ersten beiden Begegnungen. Möge der Bessere gewinnen!
Freitag: Schmetterlings vs. Die Changeroos
Am Freitag (26.08.2011) um 20 Uhr beginnt das erste Wildcard-Match im BühnenRausch. Als Gastgeber begrüßen die Schmetterlings die Changeroos zum improvisierten Wettstreit.
Dieses Auftaktmatch wird besonders für uns von Impro-News spannend, denn wir werden dort in der Feuertaufe erleben, ob sich die von uns zusammengestellten Regeln bewähren werden (dazu morgen mehr hier im Blog). Die Moderation des Abends übernimmt Stephan Ziron, der damit auch als Unparteiischer auftritt.
Karten für das erste Match gibt es per Mail unter wir@buehnenrausch.de oder telefonisch unter der 030/44 67 32 64.
Sonntag: TURBINE WILLIAM vs. Impro Berlin
Gleich am Sonntag findet das zweite Wildcard-Match im Amphitheater Berlin am Monbijoupark statt. Turbine William wie die Birne hat als Heimmannschaft Impro Berlin zu Gast und beide werden sich hoffentlich von der ganz besonderen Open-Air-Atmosphäre anstecken lassen. Aber keine Sorge, die 200 Plätze des Amphitheaters sind überdacht und so kann auch das Wetter dieser spannenden Begegnung keinen Strich durch die Rechnung machen.
Beginn ist bereits 19:30 Uhr und durch den Abend wird Christian Göhrmann führen. Karten gibt es online unter www.amphitheater-berlin.de/tickets oder telefonisch unter 030/28 88 66 999.
Alle Begegnungen und Mannschaften des Impro Wildcard Turniers unter: impro-news.de/iwt.
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