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Termine Berlin

Keine anstehenden Termine.
Auf der Bühne

Premiere Social Heroes Stage der Improbanden

Improbanden Social Heros StageBERLIN – Am Samstag, den 27.6.2015 feiert ein neues Format der Improbanden Premiere: “Social Heroes Stage”. Die Impro-Show findet im Rahmen von 48 Stunden Neukölln in der Bar “Lange Nacht” in der Weisestr. 8 in Berlin statt, einem regelmäßigen Spielort der Improbanden.

Das Format wurde extra für das Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln mit dem diesjährigen Motto “S.O.S. – Kunst rettet die Welt” entwickelt. Dafür haben sich die Improbanden vorher ausgewählte soziale Projekte eingeladen. In einem Gespräch mit den Projektvertretern auf der Bühne lernen wir deren Projektziel, Motivation und Arbeitsweise kennen. Dazwischen gibt es immer wieder improvisierte Szenen, die sich auf das Gesagte beziehen und das Thema greifbarer machen. Es soll sich ein Dialog entwickeln, in den auch das Publikum einbezogen wird. Am Ende gibt es ausführlich Zeit für Diskussion und Fragen.

Die ersten Social Heroes

Zur Premiere haben sich die Improbanden zwei Projekte als Gäste eingeladen: die Kulturloge Berlin und das Institut für Unschärfe.

Die Kulturloge verteilt frei bleibende Kulturkarten an Menschen, die sich Kultur sonst nicht leisten können. Diese Karten werden an einen Pool von Interessenten, die sich bei der Kulturloge registriert haben, verteilt. Die Auswahl erfolgt zufällig. Insgesamt hat die Kulturloge schon über 150.000 Tickets vermittelt und es gibt deutschlandweit Ableger. Ein tolles Projekt für uneingeschränkte Weiter lesen…

Personen&Gruppen

Uniater aus Potsdam

Uniater BerlinPOTSDAM – Endlich ist mal wieder ein Zugang aus Brandenburg zu vermelden: Die Uniater geben sich die Ehre.

Hier die Antworten auf die drängendsten Fragen:

1. Name der Gruppe? (evtl. mit Bedeutung, Motto oder Kampfschrei)

uniaterIMPRO

2. Seit wann existiert die Gruppe?

Ende 2012

3. Wo tritt sie vorwiegend auf? (Region, Stadtteil, Bühne)

Potsdam, Studentisches Kulturzentrum KuZe

4. In welchem Abstand finden Auftritte statt?

alle zwei Monate

5. Aus wievielen Mitgliedern besteht die Gruppe derzeit?

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Kunst&Handwerk

German Mumblecore ­- Frischer Wind in der deutschen Filmbranche durch Improvisation

STAYORGO_logo_small_gradientgeneral_RGBBERLIN – In der Impro­Szene gibt es seit langem Filmemacher, die sich dem improvisierten Film widmen und damit kleine Perlen geschaffen haben. Zu nennen wären hier Stefan Hillebrand, Lilli Thalgott, Jim Libby und Nicolas Neuhold. Sie alle sind zu Gast im Rahmen der Konferenz “Improv and Movies”, die von dem Gorilla Theater e.V. veranstaltet wird. Aus Anlass der Premiere eines eigenen Films, den sie mit vier anderen europäischen ­Gruppen produziert haben, bietet die internationale Konferenz neben zahlreichen Workshops die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs unter Interessierten und Professionellen, Schauspielern, Produzenten und Regisseuren, begleitet von Filmpräsentationen und einer Impro­Show.

“German Mumblecore” bewegt die Filmszene

Die Arbeitsweise Improvisation ist endgültig im Film angekommen. War früher das Abweichen vom Drehbuch ein Sakrileg, fordert der Regisseur heutzutage vom Akteur Spontanität, Figurentwicklung vor laufender Kamera und eigenständiges dramaturgisches Denken. Das Produzieren eines improvisierten Filmes erfordert das Verlassen bekannter Wege.

Dies beherrschen seit ca. 2009 auf mittlerweile recht erfolgreiche Weise ein paar deutsche Nachwuchsregisseure, zu nennen wären hier u.A. Jakob und Tom Lass, Axel Ranisch, Aron Lehmann und Anna Doose. Unter dem Begriff “German Mumblecore” stehen sie für eine aktuelle Entwicklung, die für frisches deutsches Kino steht. Mit Minimalbudgets, ohne Drehbuch, dafür mit klaren Vorstellungen und guten Schauspielern schaffen sie Filme, die durch die Unvorhersehbarkeit der Improvisation eine besonders authentische Atmosphäre vermitteln. Dies wurde bereits vielfach preisgekrönt, so räumten die Lass­ Brüder mit ihrem Film “Love Steaks” den Förderpreis für “Neues Deutsches Kino” in sämtlichen Kategorien ab. Axel Ranisch gewann für “Dicke Mädchen” unter Anderem den Deutschen Kurzfilmpreis Lola und Jan Georg Schütte für “Altersglühen” den deutschen Grimme­Preis.

Weitere Informationen zur Konferenz “Improv and Movies”, 4.­-7. Juni 2015 in der ufaFabrik Berlin unter http://stay-­or-­go.eu/conference.html

Filmpremiere “Should I stay or should I go?” am 5. Juni 2015, 20 Uhr im Kino in der Kulturbrauerei

Weiterführende Links:

http://www.zeit.de/kultur/film/2015-02/german-mumblecore-berlinale

http://www.zeit.de/kultur/film/2015-03/grimme-preis-2015-altersgluehen

http://deutsches-filminstitut.de/blog/symposium-german-mumblecore/

http://de.wikipedia.org/wiki/Mumblecore

Kunst&Handwerk

Konferenz „Improv and Movies“ - 4.-7. Juni 2015 in Berlin

BERLIN – Vom 4. bis 7. Juni 2015 findet in der ufaFabrik Berlin unter dem Titel „Improv and Movies“ eine international besetzte Konferenz statt. Sie bildet den Abschluss des zweijährigen Projektes “Should I stay or should I go?” und wartet mit Filmen, Workshops und Theater auf.

5 Europäische Theatergruppen | 2 Jahre | 1 Projekt

STAYORGO_logo_small_gradientgeneral_RGB“Should I stay or should I go?” ist ein internationales Projekt zwischen Improvisationstheater und Film, das den Begriff des „Collective Storytelling“ erforscht. Der Berliner Gorilla Theater e.V. initiierte dieses Projekt und führt es seit Oktober 2013 gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Schweden, Österreich, Slowenien und Frankreich durch. Das Projekt mündet in die Konferenz „Improv and Movies“, in dessen Rahmen erstmals der Film “Should I stay or should I go?” präsentiert wird.

Am Anfang stand eine Idee: fünf Ensembles aus fünf Ländern arbeiten zusammen in einem Projekt. Verbunden hat die Projektbeteiligten von Anfang an der Glaube an die Kraft der Improvisation. Die Künstlerinnen und Künstler fanden heraus, dass sie im europäischen Kontext die Frage interessiert: Wann bleiben warum Menschen an dem Ort, an dem sie leben und wann denken sie darüber nach, ihn zu verlassen? Nach eingehender Recherche wurde ein Spielfilm in fünf Teilen realisiert, ein Buch geschrieben, Theater gespielt und es entstand ein Dokumentationsfilm über das Projekt.

Die Premiere des Films “Should I stay or should I go?” findet am 5. Juni im Kino der Kulturbrauerei statt.

Das Programm der Konferenz zum improvisierten Filmemachen mit Workshops und Vorträgen gibt es unter: www.stay-or-go.eu/conference

Kunst&Handwerk

Die 13. Impronale in Halle - Workshops angekündigt!

ImpronaleHALLE – Die 13. Impronale findet vom 26. bis 29.11.2015 in Halle an der Saale statt und lockt wieder mit einem breiten Workshopangeboten. Wer sich früh entscheidet, erhält einen Frühbucherrabatt.

Die Workshops beginnen alle am Freitag, 27. November um 11 Uhr und enden mit der Werkschau am Sonntagvormittag, 29. November. Die 5 ausgeschrieben Workshops reichen von Musik, Clownerie über politische Inhalte bis zu Gewalt auf der Bühne und finden parallel statt. Mit 11 Workshopstunden zuzüglich der dreistündigen Werkschau am Sonntagvormittag bietet die Impronale eine intensive Arbeitsatmosphäre.

Ab jetzt kann man sich für die Impronale-Workshops anmelden:

www.impronale.de/workshops

Wer sich bis zum 15.08.15 anmeldet (Überweisung und Anmeldung müssen vorliegen!), erhält einen Frühbucherrabatt.

Orte

Ralf Schmitt über die Impro-Hotels

von Ralf Schmitt / Claudia Hoppe:

Ralf Schmitt ist Initiator und künstlerischen Leiter des Phänomens Impro-Hotels. Im Folgenden berichtet er ein wenigImpro_hotel_Iüber die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe dieses langjährigen Projekts.

Die erste Vision des Impro-Hotels war es, echten Sonnenurlaub und Impro zu verbinden. Dabei lag uns der Austausch der damals recht inselartigen Improlandschaft am Herzen. Mit dieser Idee sind wir im Jahr 2003 zusammen mit gut 20 Leuten aus Deutschland und der Schweiz ganz pragmatisch nach Frankreich aufgebrochen. Dort haben wir eine wirklich perfekte Zeit zusammen verbracht. Als dann alle nach einer Wiederholung gefragt haben, waren die Impro-Hotels geboren und lassen uns bis heute nicht mehr los. Nach einem Ausflug nach Korfu in der letzten Saison sind wir in diesem Jahr wieder zurück in der viel gelobten Location „Casa de la Vida“ (ehemals „Casa Poesia“) im Südosten Mallorcas. Der Grund für unseren kurzzeitigen Ausflug nach Griechenland war Weiter lesen…

Auf der Bühne

12 Stunden Ausnahmezustand beim 3. Berliner Impro Marathon

bim_aufbaeumen_color_300BERLIN – Wer die Vielfalt der Berliner Improszene im Konzentrat erleben will, der sollte den 3. Berliner Impro Marathon nicht verpassen. Am Samstag den 25. April 2015 präsentieren in 12 Stunden 17 Berliner Gruppen unter dem Motto AufBäumen ihr Können. Dabei zeigen sie das beste, was Improvisationstheater zu bieten hat: Das Zusammenspiel von Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben.

Leistungsschau und Kraftakt

Der Berliner Impro Marathon ist für die Teilnehmenden ein Kraftakt. Jede Gruppe darf zwei Mitglieder für 12 Stunden auf die Bühnen der Brotfabrik schicken, aber es wird nicht ausgetauscht oder ersetzt. Entweder durchhalten oder aufgeben. Das gilt natürlich nicht fürs Publikum, dass 12 Stunden das Spektakel verfolgen kann, aber natürlich nicht muss. Jedoch hat jeder Zuschauer zur vollen Stunde die Möglichkeit ein Los abzugeben. Wer lang durchhält, erhöht somit seine Chancen um 3 Uhr Nachts einen der attraktiven Preise ausgelost zu bekommen.

Die Vielfalt der Gruppen spiegelt sich im Programm: Neben dem zentralen 12-Stunden-Match, bei dem alle Marathoniken gegen die 3 Moderatoren spielen, werden verschiedene Formate präsentiert und auch die Gruppen stellen sich vor. Neu 2015 ist, dass auch eine vorwiegend französisch- und englischsprachige Gruppe mit von der Partie sein wird.

Ein Motto auf dem Holzweg

Der Tag des Baumes am 25. April war Anlass für die Organisatoren dem Marathon in diesem Jahr das Motto AufBäumen mitzugeben. Nicht nur in den Titeln der einzelnen Stunden, auch im Rahmen des Marathons ist das wiederzufinden. So wird das Waldmuseum Grunewald eine Ralley auf dem Vorplatz der Brotfabrik veranstalten und viel Wissenswertes über die heimischen Bäume präsentieren. Der Nachmittag gestaltet sich also absolut tauglich für Kinder und Familien!

3. Berliner Impro Marathon
25. April 2015, 15 Uhr – 3 Uhr
Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin

Mehr Infos und Tickets unter: www.berliner-impro-marathon.de

Kunst&Handwerk

Frequenz9 Podcast über das Impro Musiker Camp

POTSDAM – Am kommenden Freitag beginnt in Potsdam im KuZe das erste Impro Musiker Camp. Vom 10.-12. April treffen sich dort Musiker aus ganz Deutschland zu einer offenen Konferenz um sich auszutauschen und zu vernetzen.

Im Interview bei frequenz9.de mit Stephan Ziron, dem Initiator der Veranstaltung, erfährt man mehr zu den Beweggründen für das Camp und den Ablauf der drei Tage.

Zum Download des Podcasts auf frequenz9.de:
frequenz9.de/frequenzimpro-036-impro-musiker-camp
Mehr Infos und Anmeldung zum Camp:
www.impromusiker.com

Personen&Gruppen

Interview mit Verena Lohner von der Steifen Brise, Hamburg

Brise_Biker

Steife Brise (v.r.n.l. Katharina Butting, Ralf Schmitt, Wiebke Wimmer, Verena Lohner, Markus Glossner, Jessica Glossner (?) )

von Claudia Hoppe:

Zum dritten Mal hatte ich das große Vergnügen, eine Spielerin der Steifen Brise aus Hamburg in meinem Podcast zu interviewen. Neben Ralf Schmitt und Katharina Butting, mit denen ich vor ein paar Monaten sprach, war diesmal Verena Lohner bei mir zu Gast.

Die Steife Brise ist mit 23 Jahren eine der ältesten Impro-Gruppen Deutschlands. “Die Brise” zeichnet sich nicht nur durch eine außerordentliche Formats-Vielfalt auch, sondern auch durch eine hohe Kompetenz im Businesstheater- und Coaching-Bereich. Um all diese Themen geht es auch in meinem Interview mit Verena.

Weiterführende Links findet Ihr im unteren Teil des Artikels auf meinem Blog. Noch mehr Interviews rund um das Thema “Impro” findet Ihr hier: Blog, Podcast-Feed, iTunes-Feed.

Download MP3 (73 MB)

Auf der Bühne

IMPRO 2015: Das Format – wegformatiert

von Sören Boller:

BERLIN – Am Abend des 16. März 2015 begrüßte Leon Düvel (Die Gorillas) das zahlreich erschienene Publikum im Ratibor Theater zur Festivalshow „Das Format“. Dabei standen nicht, wie sonst beim Festival üblich, Spieler_innen des Festivalensembles auf der Bühne, sondern die Teilnehmer_innen eines Workshops, die unter Anleitung von Leon Düvel eine neue Impro-Langform entwickelt hatten. Als musikalischer Support war Danny Jaffé am Piano (Drama Light, Mannheim).

Das Format

Das Workshopensemble holt Vorgaben für ihre Langform ein (Fotos: Sören Boller)

Das an nur vier Wochenenden von der bunt zusammengewürfelten Truppe entwickelte Format startete mit drei Geräuschvorgaben aus dem Publikum, zu denen die Gruppe anschließend eine Reihe von Freeze-Takes spielte. Im Folgenden wurden vom Publikum zwei der angespielten Charaktere ausgewählt und als Helden ihrer jeweiligen Geschichten ausgestattet.

Beide Erzählstränge wurden parallel fortgeführt und verwoben sich zu einer Langform, ohne dabei jedoch inhaltlich verknüpft zu werden. Soweit so gut. Das Konzept schien sinnvoll strukturiert und ermöglichte besonders durch feine Schnitttechniken dynamische Szenenübergänge.

Das Format

… in verschiedene Richtungen …

Format C: <Story>

Was leider nicht besonders gut funktionierte war das Storytelling. Die beiden Hauptcharaktere wurden in den ersten Szenen noch halbwegs gut mit Hintergrundinfos ausgestattet, danach verloren sich jedoch beide Erzählstränge in einem Wirrwarr aus Nebencharakteren, unklaren Zielen, halbherzigen Emotionen und konsequent nicht angenommenen Angeboten. In der Geschichte um eine Berliner Street-Workerin mit alkhoholabhängigem Ehemann ging erst um ein nicht weiter definiertes Beziehungsproblem, dann um einen nicht benannten Konflikt zwischen Kolleginnen und schließlich um ein nicht ausgesprochenes Geheimnis der Heldin.

Der andere Erzählstrang handelte von den letzten Überlebenden einer außerirdischen Spezies („Klingor(!)nen“), die auf ihrem Flug durchs Weltall Flashbacks der Berufswahl erlebten, dann von einem bösartigen Parasiten befallen wurden, welcher dann aber keine Rolle mehr spielte, und schlussendlich wurde die Suche nach einem neuen Planeten, der aus unbekannten Gründen das Überleben der Spezies garantieren sollte, erzählt. Die Show war nach nur knapp 50 Minuten ohne ein klares Ende der Erzählstränge vorbei, worauf noch ein paar Out-Takes aus beiden Geschichten gespielt wurden.

Wer hochkarätiges Improtheater erwartet hatte, wurde an diesem Abend enttäuscht. Als Workshoppräsentation – und so war die Show ja auch angekündigt – trotzdem ein unterhaltsamer Abend und vor allem eine schöne Abwechslung im Festivalprogramm.