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Impro-Zitate

Man muss ein sehr hartnäckiger Mensch sein, um in unserer Kultur Künstler zu bleiben. — Keith Johnstone

Shows Berlin

Hier kann man mitmachen!

Du magst Improtheater und schreibst gern? Du spielst in einer Improgruppe und möchtest gern mehr über die Szene erfahren? Du hast journalistische Ambitionen und würdest gern Kritiken schreiben? Dann kannst Du gern bei Impro-News.de mitmachen! Unsere E-Mail-Adresse findest Du unter: Kontakt.

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Auf der Bühne

Improvisierter Titanic-Untergang im Babylon Berlin

BERLIN – In der Nacht des 14. April 1912 kollidierte die für unsinkbar gehaltene „Titanic“ mit einem Eisberg und ging unter. Fast 1.500 Menschen starben. Mit dieser Katastrophe endete eine ganze Ära, sank ein Mythos.

Jetzt, hundert Jahre nach der Schiffskatastrophe, lädt die Improvisationstheatergruppe Theatersport Berlin ein zu einem einmaligen Happening im Babylon-Kino am Rosa-Luxemburg-Platz. Am Jahrestag des Schiffsunglücks machen sie das Kino zur „Titanic“. Dabei wird das ganze Haus, ein Theater aus den 20er Jahren, bespielt.

IMPRO-NEWS Special für unsere Leser!

Bei Nennung des Stichworts “New York” bekommen Impro-News Leser an der Babylon-Kasse und unter 030 24 25 969 einen Sonderpreis. Für ein 2. Klasse Ticket zahlt ihr statt 20 EUR nur 15 EUR! Achtung, das Kontingent ist beschränkt, also reserviert schnell.

Show Time und Infos

Datum: Sonnabend, 14. April 2012
Uhrzeit: 22:00 Uhr (Dauer: ca. 2,5 Stunden)
Ort: BABYLON Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin

Alle weiteren Infos auf http://www.babylonberlin.de/titanic.htm

 

Allgemein

Impro-Festivals 2012 in NRW

NRW – Auch 2012 werden in ganz Deutschland wieder zahlreiche Improtheater-Festivals scharenweise Besucher anziehen. In Nordrhein-Westfalen werfen gleich zwei Highlights ihre Schatten voraus:

Vom 6.-11. März 2012 findet das 7. Kölner ImproFestival statt. Laut Veranstalter, dem Kölner Improtheater-Ensemble Clamotta, wird es diesmal noch anspruchsvoller und auch noch internationaler. Ausgewählte und hochkarätige Improdarsteller zeigen ihre Kunst in insgesamt 8 Shows auf verschiedenen Bühnen. Schwerpunkt des Kölner ImproFestivals ist die Schweiz. Daneben werden Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet mit von der Partie sein. Auf dem Programm stehen viele bereits von den früheren Festivals bekannte Showformate wie der “Kampf der Giganten”, die “MarathonNacht” und “Der Goldene ImproStern”, doch auch einige Neuheiten sollen geboten werden, darunter die Premiere der deutsch-schweizer Liason “Jukebox”, die Köln-Premiere der Bochumer Erfolgsshow “MordArt” und die Premiere der Kindershow “Der kleine LINK”. Neben dem abendlichen Show-Programm locken tagsüber 6 Workshops für Anfänger und fortgeschrittene Improspieler. Ausführliche Infos zu den Shows und Workshops gibt es hier.

Vom 16.-18. März 2012 folgt dann das kleinere doch nicht weniger interessante Düsseldorfer Improfestival mit insgesamt 3 Shows, organisiert vom dort heimischen Ensemble Phoenixallee. Angekündigt ist eine Show mit den Vorjahressiegern, ein Maestro sowie eine Improshow für Kinder ab 5. Mehr Infos zu diesem Festival finden sich hier.

Auf der Bühne

Die Uni-Improshow mit placebotheater am 14.12. in Münster

NRW, 24.11.2011 – Wie werden die Germanistik-Vorlesungen wohl im Jahr 2050 aussehen? Welches Mensagericht sollte unbedingt erfunden werden? Was macht ein Wirtschaftsinformatiker eigentlich nachts um zwei mit einem Trampolin im Botanischen Garten? Und wann erfinden Wissenschaftler endlich ein Mittel gegen Prüfungsangst? Diese und andere Fragen beantwortet das placebotheater am 14.12.2011 um 20 Uhr in Münster bei seiner legendären Uni-Impro-Show im H1.

Weil den Ensemblemitgliedern von placebotheater ihre Verbundenheit zur Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wichtig ist und sie noch viele Geschichten mit ihren Zuschauern zu erzählen haben, laden sie nun zu ihrer mittlerweile zweiten Uni-Improshow. „Nachdem 2009 die Schul-Improshow in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut der WWU erfolgreich Premiere feierte, haben wir die Idee aufgegriffen, eine Show rund um das Thema Uni & Studium aufzulegen“, so Oliver Pauli. Geboten wird ein fächerübergreifender, humorvoller Improvisationstheater-Abend, der die Zuschauer, vom Ersti zum Doktoranden und Professor, mit hochkarätiger Theaterkunst und Musik unterhalten wird, „neue Impulse für das eigene Uni-Leben nicht ausgeschlossen“, wie Eva-Maria Jazdzejewski lächelnd ergänzt.

Impro-News.de verlost 2 x 2 Tickets!

Um die Tickets zu gewinnen, braucht ihr nur ein wenig improvisierte Kreativität unter Beweis zu stellen.
Wir suchen eure Antwort auf die folgende Preisfrage:
“Was sollte wirklich in keinem Uni-Hörsaal fehlen?”
Schickt eure Antwort mit Angabe eures Vor- und Nachnamens per E-Mail an: heike@impro-news.de
Einsendeschluss ist Mittwoch der 30.11.2011 um 23:59.
Pro TeilnehmerIn wird nur eine Einsendung akzeptiert.
Die Tickets (2 x 2) werden unter allen EinsenderInnen verlost.

Mehr Infos zur Show gibts hier auf Facebook.

Auf der Bühne

Die Tumoristen laden wieder alle Krebskranken und Angehörige ein!

BERLIN – Die Tumoristen sind das erste Impro-Ensemble von Krebsbetroffenen in Berlin (siehe auch diesen Artikel auf Impro-News).

Neben eigenen Auftritten bieten die Tumoristen mit dem SpielplatzTheater eine Offene Bühne für Krebsbetroffene und ihre Angehörigen sowie für ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Selbsthilfebereich. Diese kostenlose, gesundheitsfördernde Veranstaltung steht unter dem Motto: Selbstbewusstsein und Krankheitsbewältigung durch gemeinsames Theaterspiel. Jeder kann kommen und mitspielen (oder auch nur zuschauen). Neben dem gemeinsamen Spiel bietet der SpielplatzTheater Einblick in die Theaterarbeit und ermöglicht den Austausch untereinander.

Foto: die Tumoristen

Darüber hinaus wird auch ein Improvisationsworkshop speziell für Krebsbetroffene und Angehörige angeboten, die Lust auf Improvisationstheater haben. Hier wird eine vertiefte Einführung in Spieltechniken und kreative Ausdrucksformen gegeben. Auch Schüchterne erlernen mit Freude die Improvisation.

Die aktuellen Termine für Auftritte, SpielplatzTheater und Workshops findet ihr unter www.tumoristen.de/termine.htm (Veranstaltungsort ist jeweils das BühnenRausch).

BITTE WEITERSAGEN!

 

Auf der Bühne

24-Stunden Impro-Marathon in Münster mit Bernhard Hoëcker, Springmaus, placebotheater u.v.m.

MÜNSTER – Heute, Freitag den 09.09. um 18.00h startet ein besonderer Impro-Marathon im HOT JAZZ CLUB am Hafen in Münster. Das placebotheater unterstützt von vielen anderen spielt 24 Stunden Impro. Höhepunkt wird sicherlich das große Finale am Samstag um 16.00h mit Bernhard Hoëcker sein.

Das ganze Programm und alle weiteren Infos findet ihr hier.

Auf der Bühne

Ruhrgebiet: Improtheater bei ExtraSchicht 2011 am 9. Juli

NRW: „Licht an“ für die ExtraSchicht 2011: Auch im Jahr „eins“ nach RUHR.2010 lebt der Gedanke der Kulturhauptstadt weiter. Bei der ExtraSchicht am 9. Juli zeigt sich die Metropole Ruhr erneut als starke Einheit und lässt die Industriekultur im Glanz der Nacht erstrahlen. Über 200 Events an 47 Spielorten in 22 Städten laden zu einem Programm vor monumentalen Kulissen ein. In der Nacht bilden die vom VRR eigens eingerichteten Shuttle-Buslinien ein dichtes Netz und bringen die Kulturbegeisterten zu den verschiedenen Spielorten – und das von 18 bis 2 Uhr morgens. ExtraSchichtler erleben eine Metropole in Bewegung – und sind mittendrin in dem faszinierendsten Kulturfest der Region. Mehr als 200.000 Fans ließen sich im Kulturhauptstadtjahr vom Charme der Nacht der Industriekultur verzaubern. Auch dieses Jahr wird bei der inzwischen 10. ExtraSchicht ein sehr vielseitiges und aufregendes Programm geboten – und natürlich wird auch diesmal wieder Improvisationstheater vertreten sein!

In Gelsenkirchen gibt sich erstmals placebotheater aus Münster bei der ExtraSchicht die Ehre: Die westfälischen Lokalmatadoren werden von 18.30 – 22.30 im Haus der THS Wohnen am Nordsternpark das Ruhrgebiet rocken.

In Oberhausen laden die Buhrggeister ab 18:00 Uhr zu einem spannenden Impro-Marathon im Theater an der Niebuhrg ein; die Show wird bis mindestens Mitternacht laufen, Ende offen. Wie beim letzten Impro-Marathon 2009 wird mit über 3.000 Zuschauern gerechnet und auch diesmal werden neben den Buhrggeistern wieder zahlreiche Impro-Darsteller/innen aus der ganzen Region beim Impro-Marathon mitspielen. Wer als Mitspieler/in mitmachen möchte, kann sich noch bis zum 1. Juli bei den Buhrggeistern anmelden. Die Einladung richtet sich sowohl an Improgruppen als auch an Einzelspieler/innen, an Anfänger und Erfahrene, an junge und nicht mehr ganz so junge Spielerinnen und Spieler. Mehr Infos gibt’s auf der Webseite der Buhrggeister.

Unter ExtraSchicht 2011 gibt’s alle Informationen und Tickets: Im Vorverkauf sind Einzeltickets für 12,- Euro und 4-er Tickets für 40,- Euro zu haben; an der Abendkasse ist ausschließlich das Einzelticket zum Preis von 16,- Euro erhältlich. Bei der ExtraSchicht ist in einem Ticket übrigens alles drin: freier Eintritt zu allen Spielorten und Veranstaltungen, die Nutzung der Shuttlebusse zwischen allen Spielorten und freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im VRR und VGN.

Allgemein

The Crumbs und Foxy Freestyle live in Berlin

Promofoto von den Crumbs mit DJ Hunnicut

The Crumbs: v.l. Stephen Sim, DJ Hunnicut, Lee White

BERLIN: Am kommenden Mittwoch (01.06.2011) beschließen The Crumbs mit einem Auftritt in der Alten Kantine ihre Europatour. Die beiden Kanadier werden Gäste von Foxy Freestyle sein. Beide Gruppen stehen  nicht das erste Mal gemeinsam auf der Bühne und so kann man sich besonders auf eine Langformen-Show freuen, auf die sich beide hervorragend verstehen.

Wer noch Karten braucht, kann diese an der Abendkasse erstehen, sie ist ab 19:15 geöffnet.
Beginn 20 Uhr, Eintritt 10,-/erm. 6,- Euro in der Alten Kantine, Kulturbrauerei.

Impro-News wird selbstverständlich auch vor Ort sein und diesmal erstmals in größerer Runde.

Foxy Freestyle

Foxy Freestyle

Allgemein

ITI Conference vom 6.-12. Juni 2011 in Calgary, Kanada

Von Heike Reissig

Das International Theatresports Institute (ITI) veranstaltet vom 6. – 12. Juni in CalgaryKanada die „ITI International Conference of Theatresports and Improvisation“. Auf dem Programm der Konferenz, deren Motto „Be obvious“ („Sei offensichtlich“) lautet, stehen Workshops, Diskussionsrunden und Shows.

Viele renommierte Improvisationskünstler/innen haben bereits ihre Teilnahme angekündigt und werden Workshops geben, darunter Patti Stiles (Australien), Shawn Kinley und Dennis Cahill (Loose Moose Theatre, Calgary) sowie Nadine Antler (Organisatorin des Würzburger Improfestivals). Auch Keith Johnstone wird insgesamt drei Tages-Workshops leiten.

Das ITI ist exklusiver Lizenzgeber von Improformaten, die von Keith Johnstone entwickelt wurden, darunter Theatresports™, Micetro Impro™, Gorilla Theatre™ und Life Game™. Das Ziel der ITI Konferenz besteht darin, die International Theatresports™ Gemeinschaft näher zusammen zu bringen. Die Teilnahme an der Konferenz steht jedem offen.

Infos und Anmeldeformulare gibt es auf der Konferenz-Webseite

© 2011 theatresports.org

Auf der Bühne

Viva Colonia: Das Kölsche Impro-Grundgesetz

von Ronald Pabst:

Sechs Spielerinnen und Spieler von verschiedenen Kölner Gruppen gaben am Donnerstag Abend alles, um ihre Heimatstadt in der Show “Viva Colonia” würdig zu vertreten. Improvisiert wurde rund um die elf Artikel des Kölschen Grundgesetzes. Die Veranstaltung lief im Rahmen des 6. Kölner ImproFestivals.

Astrid van Schie & Martin Lehmann (Schnellspanner), Sonja Bauernfeind, Michaela Egbers (Taubenhaucher) Stefan Thiel (Clamotta), Udo Passon (8 Richtige), Markus Hahn (Clamotta)

Das Jrundjesetz beschreibt in elf Redensarten das Kölner Lebensgefühl und sollte nicht allzu bierernst genommen werden. Unter der Leitung von Karnevalsprinz Alfred I. entlockten die Spieler ihm schöne Szenen. Sie erklärten Kölner Besonder- und allgemeine Lebensweisheiten.

“Oh mein Gott, ich bin schwanger.” Mit diesem schönen Satz begann eine offene Szene, in der dem Publikum das schwierige Verhältnis zwischen Mann und Frau erklärt wurde. Der passende Artikel des Grundgesetz lautete: “Maach et jood, ävver nit zo off.” Er könnte zur Entspannung des Geschlechterkampfs sicher einen Beitrag leisten. Oder eben auch nicht.

Weniger freuten sich dann die Kölner im Publikum über die Prophezeiungen des “Drei Mann eine Stimme” Impro-Orakels. Auf die Frage, wann der hiesige FC wieder Meister werde, antwortete es einstimmig: “Niemals!” Ich freute mich leise und verzichtete weise auf eine Frage nach der Zukunft meines Lieblingsklubs, dem eine ähnliche sportliche Erfolgslosigkeit zu eigen ist; dies alles lässt sich besser ertragen mit dem schönen kölschen Motto “Wat wells de machen?”

Das Geheimnis des Kölner Biers

Wer in der Domstadt ein Bier bestellt, der bekommt ein Kölsch serviert. Dieses leicht schale Getränk gibt es seit dem Rokoko; seine Geschichte wurde in vielen Liedern vorgetragen. Es wird seit damals mit Lachsen aus dem Rhein gebraut. Der Artikel zu dieser Folge hieß „Et kütt wie es kütt.“ Ein Motto, dass auf jede Impro-Bühne passt.

Das Kölner Lebensgefühl hat viel mit dem Impro-Theater gemeinsam und so ist es nicht verwunderlich, dass diese Stadt eine Hochburg des Theatersports ist. Allerdings haben wir in Köln noch keine Impro-Bühne, die mit dem Ratibor in Berlin vergleichbar wäre. Dafür haben wir wärmeres Klima.

Eines der Grundgesetze sei jedem Impro-Spieler mit auf den Weg gegeben; es hilft in Bühnensituationen, wenn eine Szene ins Stocken gerät und sich langsam die Panik anschleicht: “Et hät noch immer joot jejange.”

Taubenhaucher
8 Richtige
Clamotta
Schnellspanner

Auf der Bühne

Die Ausdruckskraft der Masken

von Axel Bungert

Steve Jarand ist kanadischer Improlehrer mit einer Mission: Er tourt gerade monatelang durch Europa und gibt Workshops, um mehr Masken ins Theater zu bringen. Einen Einblick in seine Arbeitsweise gab die erste Hälfte des „Maskentheaters mit Steve Jarand“, mit dem er am 9.4. im Kölner „Klüngelpütz“ gastierte. Am Ende hatten die Zuschauer einen künstlerisch anspruchsvollen Theaterabend in lockerer Atmosphäre mit viel Humor und Gefühl erlebt. Die gesamten Einnahmen des Abends gingen an die Tsunami-Opfer in Japan.

Francois aus Dijon, Foto: H. Reissig

Während Vollmasken das ganze Gesicht bedecken und nicht sprechen, lassen Halbmasken das untere Gesichtsdrittel frei. Dabei ist es Steves Ansatz, die Spieler in eine Art Trance zu versetzen, in der sie komplett aus dem Moment reagieren. Er „aktiviert“ die Maske, indem er dem maskierten Spieler einen kleinen Spiegel vorhält. Der Maskierte nimmt dann die erste Regung, die er spürt, auf. Und lässt sich dadurch zu einem Ton inspirieren, den er in übetriebenem Maße herauslässt. So begannen die Halbmasken auf der Bühne zu kieksen, zu lachen und zu toben – eine Zuschauerin durfte eine solche Aktivierung sogar selbst erleben.

Bei manchem im Publikum stand allerdings ein Fragezeichen auf der Stirn, als die neu aktivierten Masken wie Kinder auf der Bühne agierten. Daraufhin zeigte Steve, wie sich eine voll entwickelte Halbmaske nach jahrelanger Arbeit präsentiert – und wurde zu „Francois“ aus Dijon, der mit Steve selbst nur noch Hemd, Hose und Schuhe gemein hatte.

Gefühlvolle, ausdrucksstarke Szenencollage

Zur zweiten Halbzeit präsentierten Steve und seine Schüler Kati Schweitzer, Jan Kraneis und Ulf Niemann eine einstudierte Maskenshow. Die Szenen entstanden aus Improvisationen und wurden in nur einer Woche Probenzeit zu einer Szenencollage verfeinert. Bei dieser Premiere kamen nicht nur etliche Kostüme und Masken zum Einsatz, auch Licht und Musik wurden punktgenau mit einbezogen – in einer Szene sogar mit Hilfe eines Computers und eines „Launchpads“, das in der Hand eines Spielers auf Knopfdruck Licht und Musik steuerte.

Die ganz in Masken gespielte, gute Stunde kam vollständig ohne Dialog aus und zog die Zuschauer trotzdem komplett in ihren Bann. Als roter Faden trat eine männliche Maske (Jan Kraneis) auf, die kurz vor ihrer Hochzeit stand und dann von Zweifel geplagt wurde. Dabei zeigte sich auf faszinierende Art, wie ausdrucksstark Masken sind, obwohl sie gar keine Ausdrucksmöglichkeit haben. Gerade darin liegt der Zauber des Maskentheaters. Die Truppe wird weiter an diesem Stück arbeiten – und sucht noch nach einem international verständlichen Namen für sich. Vorschläge werden in den Kommentaren gerne angenommen.

Foto: Ulf Niemann