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Der kanadische Improspieler, Lehrer und Autor Jerry Schaefer hat auf der englischsprachigen Impro-Seite www.yesand.com (hmm, die sollten wir auch noch mal vorstellen…) ein augenzwinkerndes Glossar zu Impro-Begriffen mit dem Titel The Devil’s Dictionary zusammengestellt.
Auf Dan Richters schon mehrfach zitiertem Blog gibt es bereits eine von diesem Artikel inspirierte deutsche Version: das Anti-Impro-Glossar
Hier ein kurzer Teaser aus dieser Sammlung grausamer Wahrheiten über Impro:
“Beat – Der Moment, in dem du das Gefühl hast, dass dich jemand abklatschen müsste, es aber niemand tut und du jetzt blöd auf der Bühne stehst.”
Impro-News.de goes Podcast: Thomas und Marco haben erste Gehversuche mit einem eigenen Podcast im Rahmen von Impro-News.de gemacht. In der ad-hoc entstandenen Pilot-Episode kämpfen wir zwar noch mit einigen Anfängerproblemen (der Lüfter des Laptops hat uns einiges an Störgeräuschen beschert…), haben ansonsten in einem kleinen Rundumschlag folgende Themen abgepodcastet:
Thomas und Marco stellen sich vor
Wie es zu Impro-News.de kam
Rückblick auf die IMPRO 2010 in Berlin
Was uns sonst gerade noch so eingefallen ist
Wir sind natürlich super gespannt, ob unsere Leserschaft auch zu unserer Hörerschaft wird! Wie auch im Podcast an der einen oder anderen Stelle betont, freuen wir uns daher über Feedback jeder Art…
Hier die erste Episode zum Reinhören und Runterladen:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Marshall Stern hat den Begriff Zenprov geprägt für einen neuen Weg, Improtheater durch die Augen des Zen-Buddhismus zu sehen und gleichzeitig Zen und das Leben allgemein durch die Brille des Improtheaters zu betrachten. Zusammen mit Nancy Howland hat er im Jahr 2001 ein Kurs für die Spieler von Second City (DER Impro-Comedy-Maschine der USA) entworfen, der auf dem Gedanken des Zenprov basiert.
Marshall und Nancy
Zusammen produzieren sie seit ca. 3 Jahren einen Podcast, in dem sie jeden Monat in einer 30-minütigen Episode ein Thema des Improtheaters behandeln. Dabei sind beide super-sympathisch und motivierend, so dass es eine Freude ist, ihnen zuzuhören. Lässig werden die Basics abgehandelt, Anregungen für Übungen gegeben und ein Bogen zum erfüllten Leben geschlagen. Das Beste, was ich an Podcast zu Impro bislang gefunden habe! Zwar in englischer Sprache, aber gut zu verstehen.
In Episode 1 stellen die beiden sich selber und den Gedanken vom Zenprov vor. Hier könnt ihr gleich reinhören:
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Den Zenprov-Podcast von Marshall and Nancy kann man auch abonnieren unter: http://cia.libsyn.com. Wie sie mir schrieben würden sie sich auch sehr freuen, wenn ihr der Facebookgruppe Zenprov beitreten würdet und vielleicht auch etwas schreibt.
Hier ein Video von Voice-Imitator Josh Robert Thompson, der unter anderem Arnold Schwarzenegger und Robert de Niro imitiert. Ist vielleicht als Anregung für die eine oder andere Impro-Figur sehr hilfreich. (in englischer Sprache)
Gute Videos von Shows im Netz sind rar. Umso mehr habe ich mich gestern gefreut, als ich die Mitschnitte eines Auftritts vom Springmaus Improtheater auf deren Homepage gefunden habe. Denn Springmaus ist nicht nur eines der ältesten Improtheater Deutschlands (gegründet 1982 in Bonn – vielleicht ist das sogar das erste in Deutschland gewesen?), sondern sicherlich auch das mit den bekanntesten ehemaligen Ensemble-Mitgliedern. Dirk Bach, Bernhard Hoëcker, Tetje Mierendorf und Ralf Schmitz spielten am Anfang ihrer Karriere bei der Springmaus!
Die Mitschnitte sind vom WDR aufgenommen und haben damit echte Fernseh-Qualität. Springmaus selber erfüllen auch die RTL Samstagabend Comedy Norm. Da wird das Ganze auch für den Gelegenheits-Improspieler interessant, denn man kann die Springmäuse in verschiedenen Improspielen sehen – und dabei von den Profils lernen. Denn die beherrschen ihr Handwerk offensichtlich auf ziemlich breiter Front: Gute Beats, hervorragende Bühnenpräsenz, klasse Zusammenspiel, guter Gesang, sichere Genrebeherrschung, …
Das was dann dabei herauskommt ist dann allerdings für meinen Geschmack auch etwas glatt, gag-fokussiert und hinterlässt teilweise den Eindruck, als wäre es schon hundertfach gespielt und nur in Nuancen variiert. So eine Art Hollywood-Impro: Alles richtig gemacht, aber im Ergebnis etwas leblos. Aber das ist sicher Geschmackssache. Jeder bilde sich seine eigene Meinung und nehme sich seine eigenen Anregungen mit, denn in Sachen Impro-Technik kann man da sicher einiges lernen.
Im Netz spukte in den letzten Tagen ein Video von einem Impro-Pianospieler, der spontan Songs zu Partnern auf Chatroulette singt. Das Originalvideo gehörte zu den am meisten gevoteten Videos auf Youtube – wurde aber von Youtube gelöscht und existiert nun in einer veränderten Version. Deshalb hier (für alle die es noch nicht kennen) der Support-Upload mit norwegischen Untertiteln, weil er dem Original noch am nächsten kommt.
Ausschlaggbend für diesen Artikel war aber das folgende Video, dass auf einem Konzert aufgenommen wurde. Eine echte Massenimprovisation!
Schon seit einiger Zeit beobachte ich das IMPROV MONOLOGUE PROJECT. Das Projekt wurde 2007 gestartet und verfolgt das Ziel, Impro-Schauspieler vor einer Kamera statt einem Live-Publikum spielen zu lassen. Die Rahmenbedingungen sind einfach und für alle Spieler gleich: Sie spielen an einem echten, ihnen vorgegebenen Ort, bekommen einen Gegenstand oder ein Kostümteil und ein Zeitlimit von max. 2 Minuten. Und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um einen Monolog, d.h. der Spieler spielt die gesamte Szene alleine.
Die im Rahmen des Projekts entstandenen Kurzfilmchen können auf der Webseite des Projekts oder einem eigenen Youtube-Channel angeschaut werden.
Nachdem bislang ausschließlich Beiträge von Spielern aus Kanada (wo das Projekt gestartet wurde), USA und Großbritanien veröffentlicht wurden, gibt es jetzt das erste Video eines kontinentaleuropäischen Improvisateurs. Und die kommt nicht nur aus Deutschland, sondern sogar aus Berlin! Video frei für Billa Christe von den Gorillas mit einer entscheidenden “Rolle”:
Und für alle Fans der Crumbs gibt es hier auch noch Steve Sims mit einer Analyse zur Wissenschaft:
Der seit Jahren (!) liebevoll gepflegte und mit reichlich nützlichen Gedanken und Links gespickte Impro-Blog von Dan Richter “Gedanken zu Improvisation und Improtheater” ist ab sofort unter einer neuen Adresse zu erreichen:
Da heute Montag ist, wollen wir auf eine amerikanische Internetseite hinweisen: www.improvplaybook.com. Die Seite dient vorrangig als Platform, um das Buch “The Playbook, Improv Games for Performers” zu vermarkten. Als wirklich nette und gewinnbringende Werbemaßnahem, veröffentlichen die Macher jedoch jeden Montag ein neues Impro-Game.
Wer sich schon länger mit Improtheater beschäftigt, wird sicherlich viele der vorgestellten Games kennen, aber oft gibt es interessante Variationen zu entdecken oder man erinnert sich einfach an ein längst vergessenes Spiel, dass man mal wieder aufführen könnte. Also Reinschauen schadet nicht.
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