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Impro ist wie ein dreibeiniger Hocker. Damit er wirklich stabil ist, müssen alle drei Beine fest sein. Du solltest Freude haben. Deine Mitspieler sollten Freude haben. Dein Publikum sollte Freude haben. — Matthew Krevat

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Auf der Bühne

Premiere der Improbanden

von macro:

BERLIN – Nach 9 Monaten gemeinsamen Trainings ging es am 3. Dezember zum ersten Mal auf die Bühne. Ort war die Bar “Lange Nacht” in Berlin Neukölln, die sich der Kleinkunst gern zuwendet. So eine Gruppenpremiere ist ja oft eine Family & Friends-Veranstaltung und die Lange Nacht war richtig voll.

Es ist ja ein großer Schritt raus aus dem Trainingsraum und vor Publikum. Deshalb haben wir uns entschieden, dass alle spielen sollen – aktuell zu neunt und damit eigentlich ungewöhnlich viel. Die Nervosität vor dem Auftritt stieg, nicht alle bei uns hatten Bühnenerfahrung. Was passiert, wenn die Szenen nicht funktionieren? Blackout? Blamiert man sich vor seinen Freunden? Wird die Langform zu kleinteilig? Haben wir genug trainiert? Interessanter Weise wurden die Trainings seit finaler Terminfestlegung intensiver, es gab mehr Energie. Auf einmal war eine unumstößliche Aufgabe da, das Training war plötzlich nicht mehr nur zum Erholen und Spaß haben da.

In der zweiten Hälfte spielten wir den “Slumdog Impronär” mit zusätzlicher “Das klingt nach einem Lied”-Komplikation.  Sehr schöne Szenen entstanden. Noch ein paar Zugabe-Tag Outs und dann folgte viel Applaus. Ein Spendenhut füllte sich rasant und finanziert einen Gruppenevent. Ich kann allen Gruppen nur raten, sich der Bühne zu stellen. Es bringt einen unglaublichen Schub.

Homepage von Die Improbanden

Auf der Bühne

frei.wild feiern Premiere im Grünen Salon und 4-jähriges Jubiläum

Logo frei.wildMenschen treffen auf Menschen: Frauen auf Männer, Männer auf Männer, Frauen auf Frauen, Männer auf Frauen. Mit gewissen Absichten. Und mit viel gutem Willen. Sie sind cholerisch, schüchtern und leidenschaftlich. Sie saufen Bier und schlürfen Himbeer-Smoothies, gehen niemals vor Sonnenaufgang oder nur mit ihrem Teddy ins Bett. Sie lieben grüne Wollpullis und Kite-Surfen.
Und sie alle suchen LIEBE.

Das Berliner Improvisationstheater frei.wild zaubert als Kick-Off für seine Herbstreihe anlässlich des 4-jährigen Jubiläums von frei.wild im Grünen Salon einen Abend für Singles, Paare, beste Freunde, Freundeskreise und (noch) unklare Beziehungen.
Die Spieler erfinden nach Vorgaben aus dem Publikum die Charaktere, die sich begegnen. Der Rest entsteht – wie in der Liebe – aus dem Moment. Wer trifft wo auf wen? Welche Träume, Ticks und dunkle Vergangenheiten begleiten sie? Wer bekommt eine Chance? Wer hat keine? Entstehen Traumpaare oder überzeugte Singles?
Ein Abend zwischen Lust und Leiden, zwischen heiß und kalt, zwischen Romantik und Abenteuer. Herzschmerz mit Augenzwinkern – denn es soll ja Spaß machen!

Alle Höhepunkte sind garantiert improvisiert. Nur das Nachspiel steht fest: die große PREMIERENPARTY!

Premierenparty:

Fr, 17.09.2010, 20.00h im Grünen Salon in der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz 2, 10119 Berlin

weitere Termine: Do 04.11.2010, Do 02.12.2010

Auf der Bühne

Die Gimmicks mit neuem Format

Die Gimmicks (das ist übrigens die Nachwuchsgruppe der Gorillas) starten mit einem neuen Programm in die nachsommerliche Spielsaison. Besonders schön: es ist ein echt Berliner Format und heißt “Ick & Berlin”.

Worum geht es?

Am Anfang eines jeden Abends, der natürlich improvisiert sein wird, sind sechs Audio-Interviews zu hören, die die Gimmicks vor der Show mit sechs Berlinerinnen und Berlinern geführt haben. Diese Interviews sind das Material für die Show. Das Publikum »baut«, ausgehend von dem Gehörten, die Charaktere der Figuren, die die Akteure dann auf der Bühne zum Leben erwecken und ein aktuelles Bild vom Lebensgefühl in Berlin zeichnen. Impro – authentisch, hautnah, impulsiv, echt Gimmicks.

Premiere ist am Mittwoch, 08.09.2010 20.30h im Ratibor-Theater.

Hoffentlich versuchen die Gimmicks nicht, die Interviews in Prenzlauer Berg oder Mitte aufzunehmen, denn da gibt es ja bekanntlich keine Berliner mehr :-)
Wir sind jedenfalls auf die Show gespannt!

Auf der Bühne

Bühnenreif: ZWIEBELFISCH mit Imperfekt im DDR-Museum

von Marco:
Am Donnerstag (21.01.2010) stellte das Improtheater ZWIEBELFISCH im DDR-Museum Berlin ihr neues Format „Imperfekt“ vor. Dahinter verbirgt sich eine Mischung aus Improtheater und ernsthafter Geschichtsvermittlung. Die Idee dieses Edutainment-Programms ist es, sich dem Thema DDR zunächst spielerisch improvisierend zu nähern und das Gesehene anschließend aus geschichtswissenschaftlicher Sicht zu analysieren und zu ergänzen.

Thomas und Lars als Grenzer

Über 70 Zuschauer im bis zum letzten Platz gefüllten Besucherzentrum des DDR Museums durften dabei zunächst aus einer DDR Polizeimütze Kärtchen mit einem von 22 Themengebieten wie Staatsgrenze, Wirtschaft, Produkte, Stasi, Freizeit usw. ziehen. Dies sind die erweiterten Kategorien der Ausstellung des DDR Museums. Zu dem jeweils gezogenen Themengebiet durfte das Publikum anschließend 3-5 Begriffe vorgeben, welche die beiden Impro-Spieler dann auf die Bühne zu bringen hatten. Zur Kategorie „Staatsgrenze“ wurden beispielsweise die Begriffe Schäferhund, Todesstreifen und Schmuggel genannt.

Dr. Stefan Wolle, Historiker

Dies führte dann zu einer Szene zweier Soldaten der DDR Grenztruppen im Morgengrauen an einem Grenzübergang, bei dem der Untergebene aufgrund eines persönlichen Erlebnisses (der eigene Schäferhund verstarb beim Auslauf auf dem Todesstreifen) mit der staatlich verordneten harten und unpersönlichen Linie gegenüber den Grenzgängern hadert. Dies führt natürlich zu Probleme mit dem Vorgesetzten und gibt dem Historiker Dr. Stefan Wolle eine gute Vorlage, um das Publikum über die tatsächlichen Verhältnisse an der Grenze aufzuklären. Das macht Spaß, weil man hier statt eines trockenen Geschichtsunterrichts mit teils humorvollen, teils aber auch unter die Haut gehenden Szenen aus dem (imaginierten) DDR-Alltag konfrontiert wird. Ein frei vertanzter „Lipsi“ und das Wundermaterial „Dederon“ erhielten einen Auftritt und ließen für kurze Zeit die Vergangenheit auferstehen. Die beiden Zwiebelfische Thomas Jäkel und Lars Labryga, übrigens ein „Ossi“ und ein „Wessi“, brachten augenzwinkernd ihre eigenen Erfahrungen, Vorurteile, Kenntnisse und – wo das nicht ausreicht – Vermutungen über die DDR mit in ihr Spiel ein.

Simon am Saxophon

Sehr einfühlsam und kenntnisreich kommentierte Stefan Wolle jeweils das Gesehene, lobte realistisch dargestellte real-sozialistische Gegebenheiten und verwies „Fehler“ in das Reich der Legenden. Besonders schön, dass sich ausgehend von diesen Korrekturen und Erklärungen teilweise wieder neue Szenen ergaben, so dass ein schönes Ping-Pong Spiel zwischen darstellender Kunst und Wissenschaft entstand. Wolle machte das Ganze sichtlich Spaß und er interagierte entspannt mit den Spielern auf der Bühne. Musikalisch untermalt wurde der Abend zusätzlich von Simon Schönfeld mit Geige und Saxophon.

Für meinen Geschmack hätte die Gewichtung ruhig noch ein wenig mehr in Richtung der historischen Hintergrundinformation gehen können: Da steckt noch mehr Potential drin! Aber man darf nicht vergessen, dass sich so ein Gespann aus Improspielern und Wissenschaftler erst einmal an einander gewöhnen muss.

„Imperfekt“ war zunächst als Experiment gedacht. Nach dem großen Erfolg – das Publikum (über der Hälfte hatte noch nie Improtheater gesehen) war jedenfalls sehr angetan – scheint eine Fortführung des Programms möglich. Ich würde das jedenfalls begrüßen!

Auf der Bühne

Imperfekt - neues Improformat im DDR Museum Berlin

Am morgigen Donnerstag (21.01.10) feiert das Berliner Duo ZWIEBELFISCH gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere. Zum einen zeigen sie improvisiertes Theater an einem neuen Ort, dem DDR Museum in Berlin und zum anderen ein für sie neues Format: Unter dem Titel “Imperfekt oder die schöne Welt der Vergangenheit” treten sie gemeinsam mit dem Historiker Stefan Wolle auf und schauen satirisch und ernst auf die Geschichte und Geschichten der DDR zurück.

Auf einen Nenner gebracht heißt das: “Das Publikum entscheidet das Thema, ZWIEBELFISCH improvisiert und der Historiker korrigiert, erweitert und beleuchtet das Gezeigte.” In wieweit das zusammengeht und wie hoch der Unterhaltungsfaktor sein wird, davon werden wir uns überzeugen. Wer dies selber tun will, der kann das sogar kostenfrei, denn dass DDR Museum nimmt für die Veranstaltung keinen Eintritt!

Imperfekt am 21.01.2010 um 19.00 Uhr, Eintritt frei.
Besucherzentrum DDR Museum (Anfahrtsskizze)
St.-Wolfgang-Straße
10178 Berlin-Mitte

Auf der Bühne

PREMIERE: COMEDY-DIP

comedy_dip_plakat_gross“Niemand weiß genau, was passieren wird: Vielleicht spielt ein Zauberer Klavier, ein Musiker jongliert oder ein Jongleur macht sich zum Affen. Lyrische Momente verwandeln sich in Improsongs, Stand-up wird zum Film und das Publikum führt Regie.”

Mit dieser Ankündigung geht ein neues Format in Berlin an den Start. Die Kabarettistin, Comedian und Entertainerin Sonja Dif alias Dora Ida Friedrich präsentiert das von ihr entwickelte Format: COMEDY-DIP, eine wilde Impro-Comedyshow, in der die Gastgeberin, ihre Assistentin an der Gitarre Luise (Simona Kiel) sowie viele professionelle und semiprofessionelle Gäste die Bühne betreten werden. Man darf also gespannt sein!

Premiere ist:

Do., 10.12.2009, um 20 Uhr
im Lagari (Pflügerstr. 19)

Eintritt: 5 Euro

Ab Januar wird die COMEDY-DIP  jeden 1. und 3. Donnerstag an gleicher Stelle zu erleben sein. Man darf also gespannt sein.

Karten unter: www.die-dif.de