Interview mit Keith Johnstone

Am 24.09.2011 hatten wir (Thomas, Stephan, Marco) die Gelegenheit, die Impro-Legende Keith Johnstone bei seinem möglicherweise letzten Besuch in Deutschland zu interviewen. Mit dabei war Alexander Wewerka vom Alexander Verlag, der seine Bücher in Deutschland verlegt.

Keith Johnstone und Alexander Wewerka, Foto: Impro-News
Keith Johnstone und Alexander Wewerka, Foto: Impro-News

Eigentlich müssen wir Keith hier vermutlich nicht mehr vorstellen. Der heute 80-jährige gilt zusammen mit Viola Spolin und Del Close als der Begründer des Improvisationstheaters. Er hat das berühmte Loose Moose Theater in Calgary/Kanada gegründet und das Theatersport-Format (sowie etliche andere bekannte Impro-Formate) erfunden. Keith verdanken wir viele der heute im Training und auf der Bühne ausgeführten Impro-Spiele. Seine Bücher „Improvisation und Theater“ sowie „Theaterspiele: Spontanität, Improvisation und Theatersport“ (beide erschienen im Alexander-Verlag) gehören zur Grundausstattung jedes Impro-Interessierten.

Wer wissen möchte, warum Keith seit Jahren kein Improvisationstheater mehr anschaut, was er von Publikums-Vorgaben hält und warum ihm das Risiko beim Improtheater so wichtig ist, der kann das ganze Interview gleich hier anhören oder es als Podcast herunterladen:

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8 thoughts on “Interview mit Keith Johnstone

  1. Der Link zur Audio-Datei funktioniert nicht. So kann man sich das Interview immer nur ganz von vorne anhören und keine Pause machen. Das ist schade. Gibt es da irgendeine Möglichkeit?

  2. Vielen Dank erst einmal für den Hinweis!
    Allerdings ist der Link korrekt und funktioniert bei mir auch. Kannst du vielleicht noch einmal probieren?
    Ansonsten kannst du in dem in die Seite eingebetteten Player auch „vorspulen“ – einfach in den Balken mit dem Titel klicken…

  3. I found this sad – he seems out of touch with what improv has become and the wonderful way it continues to grow as an artform. Johnstone has become a bitter old man. Very sad.

  4. Actually Wayne, he is fully aware of what it has become, which is why he, and I too, sometimes feel that the current state of Impro, for the most part, has not changed in 25 years. It is still basically the same content. That is, very little content outside of stupid behaviour that leads nowhere. Impro is developing from Keith’s work still today with the Life Game, but only a few groups bother to learn how to improvise well enough to stop thinking they know it all.
    For Keith I would imagine it is sometimes like seeing his ideas mutated and reduced, into something of little value other than cheap laughs. Or was Del Close a bitter old man too? (see further up this page on the quotes bar)… I hope it doesn’t catch up with you one day young and arrogant fellow.

  5. We’re discussing the interview on this facebook page.

    http://www.facebook.com/groups/312115933085/

    Maybe Wayne is being a bit arrogant but Keith and your blanket dismissals and calling things stupid aren’t exactly humble. I agree there’s a sadness to the interview. If someone can just dismiss the Harold as pointless, that’s sad. Not as an insult to the person but that they’re missing out on something their craft has evolved into.

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